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F&E-Arbeitskreis der IG Metall

 

Den Arbeitskreis bilden Betriebsratsmitglieder aus F&E-Abteilungen in Deutschland. Er kommt zweimal im Jahr zusammen. Vertreten sind alle maßgeblich Branchen, von der Automobil-, über die IT- und Elektroindustrie bis zum Maschinenbau. Die Schlüsselunternehmen dieser Branchen, aber auch Forschungsinstitute senden ihre Vertreter in diesen Kreis.

Die Themen:

Behandelt werden Fachthemen aus dem Umkreis der wissenschaftlichen Forschung und der industriellen Anwendung. Der Arbeitskreis bietet einen regelmäßigen Überblick über die Organisationsstrukturen von F&E in den Großkonzernen. Betriebs- und tarifpolitische Fragen: Schichtarbeitsmodelle, Personalabbau, Werkverträge, Verlagerungstendenzen werden aufgeworfen und Handlungsoptionen konkretisiert.

Der Arbeitskreis will dem Austrocknen von Grundlagenforschung und dem allgegenwärtigen „Research by powerpoint“ gegenhalten. Ihn treibt die Frage um: Wie lassen sich hochwertige industrielle Arbeitsplätze im Zusammenspiel von Forschung, Entwicklung, Facharbeit und Engineering verteidigen? Was muss der Beitrag staatlicher Forschungsförderung- und Hochschulpolitik zu diesem Zweck sein? Der Arbeitskreises ist von der Überzeugung geleitet,

  • dass es die Aufgabe der IG Metall ist, zukunftsträchtige und ökologisch vernünftige technologische Trends zu identifizieren
  • dass die dafür passende Organisationsstruktur von F&E einzufordern, eine eminent politische Sache ist
  • dass eine Industriegesellschaft wie die deutsche ihre Wertschöpfungsbasis, gegründet auf Wissens- und Facharbeit, nicht leichtfertig aufs Spiel setzen darf.

Der Arbeitskreis ist regelmäßig mit einem Betriebsbesuch verbunden. Neue Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich willkommen.

Die Termine 2011:

  • 25.-27. Oktober  IAV Gifhorn

Anmeldungen bitte an peter.kern@igmetall.de

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